Posted by on Apr 23, 2018 in Veranstaltungen | Keine Kommentare

Am 14. / 15. April beehrte der Grossmeister Shihan Norbert Punzet (10. Dan, Bayern) sowie der österreichische Budo-Waffen-Spezialist Sensei Peter Neuwirth (3. Dan) das schweizerische Kampfsportcenter Kun-Tai-Ko in Füllinsdorf. Dazu unten mehr.

Nachdem das internationale Gremium der World Kun-Tai-Ko Budo Association (WKBA) an ihrer letzten Sitzung beschlossen hatte, den Mitinhaber und Dojo-Leiter Marcel Graf mit dem 4. Dan Kickboxen für seine Leistung und sein Engagement als Nachwuchsförderer zu ehren, überreichte Shihan Norbert Punzet als Präsident der WKBA Marcel Graf feierlich seine Urkunde.

Ebenfalls von der WKBA wurde post mortem unser im 2012 tödlich verunfallte Meister und Freund Raini Herold geehrt und in die „Hall of Fame“ aufgenommen. Shihan Punzet überreichte der Dojo-Leiterin und Landespräsidentin Caroline Martin Asal die Urkunde und alle anwesenden gedachten mit einer Schweigeminute ihrem Freund und Meister. Es war ein sehr emotionaler Moment.

28 Schüler und Meister wurden dem Sinn des Gasshuku (Intensiv-Lehrgang) gerecht und nutzten die Gelegenheit zur vertieften Arbeit in verschiedenen Themenbereichen.

Die Karate-Meister und einige Nin-Jutsuler profitierten während 3 Lektionen à 2 ½ Stunden vom umfassenden Können des Kobudokas Peter Neuwirth und lernten intensiv den Umgang und die Beherrschung der traditionellen japanischen Waffen Bo, Tonfa und Nun-Chaku in den unterschiedlichsten Situationen.

Zeitgleich im zweiten Dojo unterrichtete Shihan Norbert Punzet die Schüler und Meister aller Sparten in Kyusho Jitsu (zu deutsch „Kunst der Vitalpunkte“), Selbstverteidigung mit Anwendung des Wissens über die Manipulation der Vitalpunkte und am Sonntag in Kuatsu, der japanischen Form der 1. Hilfe-Techniken. Der enorme Wissensschatz des Shihan liess für alle die Zeit im Fluge vergehen, so unendlich viel gäbe es von all diesem „alten Wissen“ noch zu erfahren.  Aber bis zum nächsten Gasshuku bleibt allen die Möglichkeit, das viele bereits gelernte zu verinnerlichen und so am nächsten Lehrgang wieder ein Stück weiter vorwärts zu gehen.

Selbstverständlich nutzten alle in der Mittagspause und am Abend die Gelegenheit Freundschaften zu pflegen und neue zu knüpfen. Getreu dem im respektvollen Kampfsport vorhandenen Bewusstsein, dass alle voneinander lernen und sich gegenseitig weiterbringen.

Wir danken den beiden Meistern für ihr Engagement und sind dankbar, haben beide den weiten Weg zu uns auf sich genommen. Auch unseren Schülern und den Gästen aus umliegenden Kampfsportschulen danken wir für ihr Kommen, es war uns eine Ehre, euch alle hier bei uns zu haben. Wir freuen uns jetzt schon auf unsere nächsten Begegnungen und die Weiterarbeit auf der Matte.